Pedro Sánchez ruft zu einer „sofortigen Deeskalation” des Konflikts im Nahen Osten auf

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Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Sonntag (01.03.2026) zu einer „sofortigen Deeskalation” des Konflikts im Nahen Osten und zur schnellstmöglichen Wiederaufnahme des Dialogs aufgerufen und erklärt, man könne gegen ein „verabscheuungswürdiges Regime” wie das im Iran und gleichzeitig gegen eine „unberechtigte Intervention” wie die der Vereinigten Staaten und Israels sein.

In seiner Rede beim traditionellen Galadinner im Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC) anlässlich der Eröffnung der 20. Ausgabe des Mobile World Congress (MWC) am Montag, dessen Schirmherr der König ist, ging der Regierungschef auf die Lage im Nahen Osten ein.

So befinde sich die Welt an einem Scheideweg, an dem die Wahl klar sei: „Krieg oder Frieden”. Und Spanien sei sich darüber im Klaren, versicherte er. Denn zwei Länder hätten den Iran einseitig angegriffen, obwohl es wahr sei, dass sie ein „schreckliches” Regime gestürzt hätten, das die Gesellschaft, insbesondere Frauen und Mädchen, unterdrücke, ein militaristisches Regime, das seinerseits ohne jegliche Rechtfertigung reagiert und die meisten arabischen Länder in der Region angegriffen habe.

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All diese Handlungen verstoßen gegen das Völkerrecht und betreffen Hunderte unschuldiger Menschenleben, ein „Terror“, der die Region in Unsicherheit stürzt und zu großer globaler Instabilität führen wird, warnte der Regierungschef. Deshalb warnte er: „Wir stürzen uns gefährlich in eine instabilere, unsicherere und ungerechtere Welt für die meisten Menschen.“

Der Regierungschef betonte, dass es immer Raum für eine Verhandlungslösung gebe und dass Waffen nicht der einzige Ausweg seien, weshalb er zu einer sofortigen Deeskalation und zur uneingeschränkten Achtung des Völkerrechts aufrief. „Spanien wird sich für die Notwendigkeit einsetzen, den Dialog so schnell wie möglich wieder aufzunehmen“, versicherte Sánchez.

Bei derselben Veranstaltung bekräftigte der Präsident der Regionalregierung Kataloniens, Salvador Illa, dass Katalonien „sich den Forderungen nach einer Deeskalation dieses Konflikts anschließt“ und „alle Parteien dazu aufruft, den Weg der Diplomatie“ und der Achtung des Völkerrechts wieder aufzunehmen. „Wir leben in turbulenten und sich wandelnden Zeiten, und es ist unsere Pflicht, eine Zukunft voller Hoffnung und Frieden zu bieten. Wir können keine weiteren Kriege, Konflikte und Gewalt mehr tolerieren“, erklärte Illa.

Quelle: Agenturen